Nam June Paik studierte in Japan und Deutschland, er setzte ab 1963 als Erster konsequent Fernsehen als künstlerisch nutzbares Medium ein und wurde damit zum viel zitierten „Vater der Medienkunst“. Ursprünglich hatte Paik 1997/98 die Neon- und Videoskulptur Nam Sat für den Eingangsbereich des ehemaligen Gebäudes von Daimler Financial Services am Potsdamer Platz in Berlin entworfen. Sparsame geometrische Neonstrukturen überziehen die Decke. Sie formieren sich zu abstrakten Strukturen und konkreten Zeichen wie Herzen. Darüber hinaus umspielen sie eine Reihe von Monitoren, welche Video-Kompositionen Paiks und rhythmisierte Abfolgen abstrakt-ornamentaler Bilder zeigen. Im farbigen Licht wechselnd, assoziieren die Neonlinien Tragflächen von Satelliten und leiten die Besucher:innen gleichsam aus der Ausstellung heraus.









