Als Auftragsarbeit für den Eingangsbereich des Mercedes-Benz Museums Stuttgart ist Walthers monumentale Wandarbeit Wortfeld entstanden. Die ausgewählten Begriffe sind auf der Wand von links nach rechts: Raum, Lager, Skulptur, Herstellung, Basis, Sockel, Körper, Zeit, Ausdehnung, Fassung, Ort, Proportion, Säule, Dimension, Form, Begrenzung, Rahmen. Die Begriffe sind nicht deskriptiv, sondern haben Bedeutungshöfe, die Kunst, kulturelle und wissenschaftlich-technische Bereiche ansprechen. Im Zentrum jedoch steht das Bildhaft-Plastische. Dies drückt sich auch in der Anordnung auf der Wand aus. Hier entfaltet sich ein Rhythmus, der sich auf die Architektur bezieht, und zwar auch in der Plastizität der Teile. Gleichzeitig entstehen durch die Abfolge der Worte weitere Bedeutungen. Die Begriffe sind so angeordnet, dass keine lineare Leseweise gefordert ist, sondern das Auge im Wortfeld die verschiedensten Bezüge herstellt, weil es darin wandert. Sehen und Lesen als Tat. Wand und Raum werden zu einem Ort.














